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Seltener mähen

Mähen Sie Grasflächen seltener, damit die Pflanzen zur Blüte kommen können. Wenn Sie bestimmte Abschnitte nur zweimal im Jahr mähen (Ende Juni und im Winter), wächst dort die schönste Wildblumenwiese, und das ohne jeden Aufwand.

Heimische Blumen auf Wiesen, Feldrändern und Blühstreifen tragen maßgeblich zu einer möglichst großen Vielfalt an Bestäuberinsekten bei: Sie sind Nektar- und Pollenlieferanten, dienen als Nist- und Brutplätze und bieten reichlich Blätter für die Raupen. Darum müssen sie richtig gepflegt werden.

Darauf sollten Sie achten

Heimische Blumen auf Wiesen, Feldrändern und Blühstreifen tragen maßgeblich zu einer möglichst großen Vielfalt an Bestäuberinsekten bei: Sie sind Nektar- und Pollenlieferanten, dienen als Nist- und Brutplätz und bieten reichlich Blätter für die Raupen. Planen Sie darum Mahd und Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden so, dass gute Lebensbedingungen für Bestäuber herrschen.

 

​Es kann mehrere Jahre dauern, bis auf einer Weide oder Wiese wieder Wildblumen wachsen. Darum sind auch bei seltenerer Mahd oder weniger intensiver Bewirtschaftung ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen gefragt.

 

Warten Sie mit der Mahd (von privaten Rasenflächen und Wiesen, Randstreifen an Straßen und Wegen oder Grünflächen in Parks) so lange, bis die meisten Blumen geblüht haben. Auf diese Weise sind die Bestäuberinsekten möglichst lang mit Nektar und Pollen versorgen.

Wenn Sie lieber regelmäßig mähen wollen, können Sie auf Ihrem Rasen oder Ihrer Wiese während der Saison hier und da kleine ungemähte Parzellen oder Inseln mit Wildkräutern und -blumen stehen lassen.​

 

Flächen, auf denen Gräser und Pflanzen neu ausgesät wurden, müssen so gepflegt werden, dass die Blumen sich ansiedeln können, ohne von den Gräsern verdrängt zu werden.

Anleitungen für Gemeinden finden sich hier, für Privatpersonen hier.

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