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05. Mai – 12. Juni 2026

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität (MECB) organisiert dieses Jahr, zusammen mit seinen Partner-Organisationen, zum dritten Mal die Aktionswochen für Bestäuber in Luxemburg. Diese Veranstaltung ist Teil des Ende 2021 von der Regierung veröffentlichten nationalen Aktionsplans für bestäubende Insekten und bietet eine optimale Gelegenheit, bei Veranstaltungen und Workshops die faszinierende Welt der bestäubenden Insekten zu entdecken und, darüber hinaus, zu lernen, wie man sie schützen und fördern kann.

Diese vierte Ausgabe ist geprägt von der Verbindung der B&B Action Weeks mit der LUGA und der Hervorhebung von Leitfäden und anderen Materialien, die im Rahmen der Umsetzung des nationalen Aktionsplans entwickelt wurden.

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einfache Aktionen für unsere Bestäuber

Jeder kann die eine oder andere Kleinigkeit für die bestäubenden Insekten tun. Nachfolgend finden Sie fünf einfache Maßnahmen, die Sie sofort umsetzen können.

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action 1

Mehr Blumen, Sträucher und Bäume pflanzen

 

Pflanzen Sie mehr Blumen, Sträucher und Bäume, um Bienen und andere Bestäuberinsekten rund ums Jahr mit Nektar und Pollen zu versorgen. Weiden, Primeln und Krokusse im Frühjahr, Lavendel, Bärenklau und Gänseblümchen im Sommer, Efeu und Borretsch im Herbst, Pest- und Nieswurz im Winter.

Wir brauchen mehr pollen- und nektarreiche Pflanzen in unseren Gärten, auf unseren Balkons und Feldern, in unseren Städten und Gemeinden.

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Mehr Wildnis wagen

Lassen Sie Brennnesseln und Löwenzahn auf bestimmten Flächen einfach sprießen, um zusätzliche Nahrungsquellen (z.B. Blätter für Raupen) und Brutstätten für Tag- und Nachtfalter zu schaffen.

Wenn Sie Land besitzen oder einen eigenen Garten haben, können Sie Ihre Grünflächen mit wenigen einfachen Maßnahmen zu einer Nahrungsquelle oder Brutstätte für Bestäuberinsekten machen. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen: 

Mähen Sie Grasflächen seltener, damit die Pflanzen zur Blüte kommen können. Wenn Sie bestimmte Abschnitte nur zweimal im Jahr mähen (Ende Juni und im Winter), wächst dort die schönste Wildblumenwiese, und das ohne jeden Aufwand.

Heimische Blumen auf Wiesen, Feldrändern und Blühstreifen tragen maßgeblich zu einer möglichst großen Vielfalt an Bestäuberinsekten bei: Sie sind Nektar- und Pollenlieferanten, dienen als Nist- und Brutplätze und bieten reichlich Blätter für die Raupen. Darum müssen sie richtig gepflegt werden.

Seltener mähen

 

action 3
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Achten Sie darauf, Insekten, die zum Beispiel im Gras, im Sand, in Hecken und Bäumen, in Totholz oder Mauern nisten oder überwintern, nicht zu stören oder abzutöten.

 

Bestäuberinsekten brauchen nicht nur ganzjährig ausreichende Futterquellen, sondern auch sichere Nistplätze, damit sie und ihre Nachkommen die Überwinterung überleben und im nachfolgenden Frühjahr wieder aktiv werden können.

Nist- und

Überwinterungsplätze schützen

action 4
action 5

Verzichten Sie im privaten Bereich vollständig auf chemische Pestizide. Wählen Sie stattdessen biologische Alternativen, die für die Bestäuberinsekten ungiftig sind. Meistens kommen chemische Pestizide im privaten Bereich zum Einsatz, um ein optisches Problem zu bekämpfen. Besser ist es, sich in Toleranz zu üben, statt den Tod der Insekten in Kauf zu nehmen.

 

Im professionellen Bereich empfehlen sich Pflanzenschutzmethoden, die auf die spezifische Situation abgestimmt sind. Verwenden Sie Pestizide nur dann, wenn es wirklich nicht anders geht. Setzen Sie lieber auf integrierten Pflanzenschutz und wägen Sie die Vorteile einer Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ab.

Die Natur nicht vergiften

Partner und Projekte

Partenaires

Auch in diesem Jahr werden die Partner-Organisationen mit ihren Projekten ins Blickfeld rücken. Die vorgestellten Projekte werden über den Umweltschutzfonds des MECB gefördert. Es handelt sich hierbei um Projekte, die im Rahmen der vom Ministerium 2022 und 2023 initiierten Ausschreibungen "Bestäuber" eingereicht wurden, sowie um das Großprojekt in den Naturparks.

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Calendrier

Kalender

16. -24. Mai zwischen 14:00-16:00

Méi wéi Beien! Ziel Mat!

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05.05-13.06

Basis-Insektenkurs

6 Webinare und 2 Exkursionen

Dienstag, 19. Mai, 17.30 – 19.00

Wanderung: die Stadtnatur in Grevenmacher

Maacher Lycée, 18, rue de Münschecker, Grevenmacher

Dienstag, 26. Mai, 14.00-17.00 Uhr

Die Welt der Insekten kennenlernen

12, rue de Capellen, L-8393 Olm

20.05. - 13.06.

Maacht mat! – Aktioun Päiperlek

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Donnerstag, 4. Juni 2026, 16:00–18:00

 LUPoMS-Tag

Samstag, 6. Juni, 13.30-15.30

Nahrung für Bienen & Co.: Wildpflanzen im Fokus

Atelier technique SICONA Kehlen – Geoportail

Donnerstag, 11. Juni, 14.30 – 17.00

Wiesenfühlung

naturpark-our.lu

Centre Écologique, 12, Parc, Hosingen

Samstag, 13. Juni, 14.00 – 16.00

Von Brachen und Insekten

Rippig. Der genaue Treffpunkt wird Ihnen vor der Veranstaltung mitgeteilt.

Donnerstag, 18. Juni, 14.30 – 17.00

Originelle Zaunhocker: aus Insektenhäuschen wird Kunst

Centre Écologique, 12, Parc, Hosingen

Donnerstag, 11.06 – Sonntag 14.06

 BeeDays im Dreamland

Dreamland Creative Space, 9, Grand-Rue, L-9530 Wiltz

Samstag, 20. Juni, 09.00 – 13.30

Der Umgang mit der Sense

Beaufort Härewiss, 2 Rue de l'Église, 6315 Beaufort

Mittwoch, 21. Juni, 14.00 – 16.00

Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen – wer bestäubt unsere Pflanzen?

Parking ggü Kirche, Burgaass, Gostingen

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Weitere Informationen zu den

„Bestäuberplan“

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