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Die Natur nicht vergiften

Verzichten Sie im privaten Bereich vollständig auf chemische Pestizide. Wählen Sie stattdessen biologische Alternativen, die für die Bestäuberinsekten ungiftig sind. Meistens kommen chemische Pestizide im privaten Bereich zum Einsatz, um ein optisches Problem zu bekämpfen. Besser ist es, sich in Toleranz zu üben, statt den Tod der Insekten in Kauf zu nehmen.

 

Im professionellen Bereich empfehlen sich Pflanzenschutzmethoden, die auf die spezifische Situation abgestimmt sind. Verwenden Sie Pestizide nur dann, wenn es wirklich nicht anders geht. Setzen Sie lieber auf integrierten Pflanzenschutz und wägen Sie die Vorteile einer Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ab.

Privat- und Familiengärten 

Verzichten Sie auf Pestizide und verwenden Sie stattdessen nicht-chemische Alternativen. Meiden Sie bei Blühpflanzen, die Bestäubern als Nahrungsquelle oder Nistplatz dienen, auch nicht-chemische Pestizide. Entfernen Sie Schädlinge stattdessen manuell und schützen Sie gefährdete Pflanzen mit physischen Vorrichtungen (z.B. Netzen) oder bauen Sie sie in Mischkultur mit Partnerpflanzen an, die Insekten oder Pilzbefall abwehren.

Landwirtschaft und Gartenbau auf professioneller Ebene

Setzen Sie für eine ausgewogene Schädlingsbekämpfung auf den integrierten Pflanzenschutz (IPS). Alternativ ist auch eine Umstellung auf die Methoden der biologischen Landwirtschaft eine Option.

Unter integriertem Pflanzenschutz versteht man eine Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß begrenzt wird.

Weitere Informationen zum integrierten Pflanzenschutz erhalten Sie bei der Landwirtschaftskammer.

 

In der biologischen Landwirtschaft werden Pestizide nur eingeschränkt verwendet. Stattdessen kommen alternative, nicht chemische Methoden zum Einsatz. Dazu gehören die Fruchtfolge, die Erhöhung der genetischen Vielfalt, die Verwendung resistenter Pflanzen und die biologische Schädlingsbekämpfung.

Weitere Tipps zur biologischen Landwirtschaft finden Sie hier.

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