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Mehr Blumen, Sträucher
und Bäume pflanzen

Pflanzen Sie mehr Blumen, Sträucher und Bäume, um Bienen und andere Bestäuberinsekten rund ums Jahr mit Nektar und Pollen zu versorgen. Weiden, Primeln und Krokusse im Frühjahr, Lavendel, Bärenklau und Gänseblümchen im Sommer, Efeu und Borretsch im Herbst, Pest- und Nieswurz im Winter.

 

Wir brauchen mehr pollen- und nektarreiche Pflanzen in unseren Gärten, auf unseren Balkons und Feldern, in unseren Städten und Gemeinden.

Darauf sollten Sie achten

Bei der Auswahl der Blumen, Sträucher und Bäume für Garten und Balkon sollte man einige einfache Grundregeln beachten.

Setzen Sie auf Vielfalt: Wählen Sie die Pflanzen so aus, dass ganzjährig pollen- und nektarreiche Pflanzen vorhanden sind, um möglichst viele unterschiedliche Bestäuber zu versorgen. Wildpflanzen wie ​Natternkopf, Beinwell und Vogelmiere erfreuen sich bei Insekten ebenfalls größter Beliebtheit.

Pflanzen Sie lieber Blumen mit einfachen, ungefüllten Blüten als Sorten mit gefüllten Blüten, denn sie liefern mehr Pollen und Nektar. Fragen Sie in der Gärtnerei nach Pflanzen, die ohne Pestizide gezogen wurden, denn die bei der Produktion verwendeten Giftstoffe stecken auch in den Pollen.

 

Wenn Sie zur Unterstützung der Bestäuberinsekten Wildblumen aussäen oder eine Wildblumenwiese anlegen wollen, sollten Sie unbedingt auf Samen indigener, also heimischer Pflanzen zurückgreifen. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier.

 

Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik können landwirtschaftliche Betriebe, die nektar- und pollenreiche Pflanzen anbauen, über verschiedene Umweltprogramme finanzielle Unterstützung erhalten. 

Welche Pflanzen und wann?

Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl an früh, mittel und spät blühenden Pflanzen, die die Insekten über die ganze Saison hinweg mit Futter versorgen.

Februar/März bis Mai

Viele Bestäuberinsekten benötigen nach dem Ende der Winterstarre rasch Nektar. Weiden, Haselsträucher, Löwenzahn, Schlehdorn, Weißdorn und bestimmte Obstbäume wie Apfel, Birne und Pflaume sind in dieser Zeit ideale Futterlieferanten.  Zu den Frühblühern im Garten zählen Weißdorn, Heidekraut, Krokusse, Primeln und Johannisbeersträucher.

Juni bis Mitte Juli

In dieser Zeit begeben sich die meisten Bestäuberinsekten intensiv auf Futtersuche. Dabei sammeln sie vor allem Pollen, der eine wichtige Eiweißquelle für ihre Nachkommen darstellt. Außerdem blühen in dieser Phase die meisten Blumen. In der freien Natur sind das Klee, Fingerhut, Brennnessel, Storchschnäbel, Distel, Kornblume und viele andere. Insektenfreundliche Gartenpflanzen sind im Sommer Thymian, Löwenmaul, Malve, Lavendel und Ochsenauge.

Ende Juli bis Oktober

Gerade dann, wenn die Bestäuberinsekten vor der Winterruhe ihre Energiereserven wieder auffüllen müssen, gibt es deutlich weniger Pflanzen, die ihnen die für den Winter so wichtigen Nährstoffe liefern. Helfen können dann Gartenpflanzen wie Borretsch, Aster, Sonnenwende, Fettkraut und Chrysantheme. Der Gemeine Efeu liefert ebenfalls reichlich Nektar.

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